Auch im Geschäftsjahr 2018 wieder erfolgreich - Für Sie vor Ort

Petersberg

Die Verantwortlichen der Raiffeisenbank Biebergrund-Petersberg eG konnten anlässlich ihrer Generalversammlung am 11.06.2019 im Bürgerhaus in Hofbieber auf ein sehr zufriedenstellendes Geschäftsjahr 2018 zurückblicken.
 
Zu Beginn der Versammlung begrüßte der Aufsichtsratsvorsitzende Uwe Möller neben den 234 stimmberechtigten Mitgliedern auch zahlreiche Gäste und Ehrengäste. Danach übergab er dem Vorstandsmitglied Stefan Heil die Versammlungsleitung.
 
Der Bürgermeister der Gemeinde Hofbieber, Markus Röder, überbrachte als Hausherr ein Grußwort. Er betonte, dass die Raiffeisenbank Biebergrund-Petersberg eG als verlässlicher Partner in der Region eine sehr wichtige Rolle für das Gemeinwohl spiele. Er lobte das Bestreben der Bank, trotz allen technischen Fortschritts im Rahmen der Digitalisierung die Präsenz vor Ort zu erhalten.
 
In seinem Geschäftsbericht für 2018 ging Vorstandssprecher Hubertus Semmler zunächst auf einige aktuelle Themen ein. Er schilderte das schwierige gesamtwirtschaftliche Umfeld des Jahres 2018 und die damit verbundenen Auswirkungen auf den Kapitalmarkt. Er konstatierte in seinem Vorstandsbericht, dass die Regionalität trotz fortschreitender Globalisierung und Digitalisierung dennoch im Trend ist und dass es nachhaltig und verantwortungsvoll handelnde Unternehmen braucht, wie die Volksbanken und Raiffeisenbanken, die die regionalen Gegebenheiten kennen und verlässlicher Partner für die mittelständischen Unternehmen vor Ort sind. Zu leiden hätten gerade kleinere Banken unter den übertriebenen regulatorischen Anforderungen der Bankenaufsicht. Er begrüßte es sehr, dass mittlerweile eine Diskussion im Gange sei, Erleichterungen für regionale Kreditinstitute mit konservativem Geschäftsmodell bei der Regulatorik einzuführen. Semmler würdigte das Leben und Wirken Friedrich Wilhelm Raiffeisens, an dessen 200. Geburtstag im Jahr 2018 gedacht wurde. Er hob hervor, dass die Ideen Raiffeisens von Selbsthilfe, Selbstverantwortung und Selbstverwaltung in der heutigen Zeit aktueller denn je wären und dass die genossenschaftlichen Prinzipien bis heute stark und lebendig geblieben sind. Schließlich gäbe es in Deutschland nicht weniger als 8.000 Genossenschaften mit über 22 Millionen Mitgliedern.

Zu den Ergebnissen des Jahres 2018 hatte der Vorstand erfreuliche Zahlen zu vermelden. So betrug das Wachstum der Bilanzsumme 6,4 % auf mittlerweile 296,7 Mio EUR. Die Kundeneinlagen wuchsen im Jahr 2018 um 7,2 % auf 241,5 Mio EUR. Das Kreditgeschäft der Bank sei auch im Jahr 2018 wieder sehr lebhaft gewesen. Das Kundengesamtvolumen erhöhte sich um 4,85 % auf 562 Mio EUR. Aufgrund gestiegener Zins- und Provisionseinnahmen und nahezu konstanter Kosten, konnte ein um 4,4 % höheres Betriebsergebnis erzielt werden als im Vorjahr. Damit konnte das Eigenkapital der Bank weiter gestärkt werden.

Für das Jahr 2019 erwartet die Bank ein ähnlich gutes Ergebnis, allerdings müsse man den sinkenden Zinseinnahmen mit einer kostenbewussten Geschäftspolitik begegnen.

Der Aufsichtsratsvorsitzende Uwe Möller verlas das Ergebnis der Prüfung des Genossenschaftsverbandes – Verband der Regionen e.V., in dem den Verantwortlichen der Bank auch im Geschäftsjahr 2018 wieder eine sorgfältige und gewissenhafte Arbeit bescheinigt wurde.

Im Bericht des Aufsichtsrates erklärte er, dass das Gremium seiner Kontrollfunktion in ausreichender Weise nachgekommen sei.

Vorstandsmitglied Stefan Heil stellte die Gewinnverwendung zur Abstimmung. Die Versammlung beschloss die Auszahlung einer Dividende von 3,00 % an die Mitglieder. Der Rest des Jahresüberschusses soll in die Rücklagen eingestellt werden.

Alfred Dechant (Stöckels), Martin Frohnapfel (Wittges) und Alfons Schwab (Bernhards) wurden wieder in den Aufsichtsrat gewählt.